Türkis...

Der Türkis: Daten und Fakten zu einem interessanten Stein...

Die türkiscard nimmt mit seinem Namen direkt Bezug auf den Edelstein "Türkis". Dieser stammt aus der Familie der Halbedelsteine und hat eine wundervolle Färbung, die von einem tiefen Blau, über grünlichblau bis hin zu einem klaren hellblau variiert. Die Geschichte über das Vorkommen dieses Edelsteines reicht bis in das Jahr 5000 v. Chr. Türkise aus dieser Zeit wurden in Mesopotamien (Irak) gefunden. Weitere alte Funde kennen wir aus Sibirien und Russland (500 - 600 Jahre v. Chr.)

Interessant fanden wir, dass der Türkis im Französischen "Pierre turquoise" - heißt, denn dies bedeutet übersetzt "türkischer Stein". Diese Bezeichnung stammt aus dem 14.Jahrhundert da die Türken ihn nach Europa gebracht haben. Im deutschen Sprachraum gibt es viele Hinweise für die lange Geschichte dieses Steines. Zunächst kennt man ihn unter den Bezeichnungen turkoys, turggis und türkis. Im15.Jahrhundert nennt man ihn turkiss oder durckis. Ab dem 16.Jahrhundert heißt er dann Türkis. Und die meisten dieser Wörter haben ihren Ursprung in dem Wort "Pierre Turquoise türkischer Stein".

Dieser Name verdeutlicht, wie eng in der Vorstellungswelt der Europäer des 14. und des 15.Jahrhunderts dieser Stein mit der Türkei, bzw., dem osmanischen Reich, in Verbindung gebracht wurde. Sein Name verdeutlicht die allgemeine Wertschätzung, die er für lange Zeit im Osmanischen Reich genoss. Denn der Türkis war in dieser Zeit ein sehr begehrter Schmuckstein .Und auch als Handelsobjekt z.B. im Europahandel wurde er genutzt. Dadurch ist er das ideale Symbol für eine sinnvolle Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Türken - und unser Markenzeichen für Ihre Vorteile. Somit wird auch mit der Namensgebung ein direkter Bezug zur Korrektheit und zum Vertrauen geschaffen.


Tulpe: Die Blume der Türken


Im Osten Persiens oder im Schwarzmeergebiet liegt die ursprüngliche Heimat der Tulpe. Als die Osmanen diese Gebiete besiedelten, kam die diese Pflanze als Handelsobjekt nach Istanbul. Dort kultiviert, machte sie eine aufsehenerregende Karriere in der türkischen Gartenkultur. Vor allem in den Gärten des Sultans blühte sie in großen, herrlich farbigen Beeten.

Im Osten Persiens oder im Schwarzmeergebiet liegt die ursprüngliche Heimat der Tulpe. Als die Osmanen diese Gebiete besiedelten, kam die diese Pflanze als Handelsobjekt nach Istanbul. Dort kultiviert, machte sie eine aufsehenerregende Karriere in der türkischen Gartenkultur. Vor allem in den Gärten des Sultans blühte sie in großen, herrlich farbigen Beeten.

So ließ Fatih Sultan Mehmet (regierte 1451- 1581) um das Topkapi Serail riesige Tulpenbeete anlegen und beauftragte 900 Gärtnern, sie zu hegen und zu pflegen. Seit der Ära des Kanuni Sultan Süleymans (1520 - 1566) herrschte ein regelrechter Tulpenwahn. Es entwickelte sich ein umfangreicher Handel mit dieser wunderschönen Pflanze, deren Preise dadurch ins Unermessliche stiegen. Sultan Selim ließ in einem einzigen Jahr 50 000 Tulpenzwiebeln pflanzen. Den Höhepunkt ihrer Beliebtheit erreichte die Tulpe im gleichnamigen Tulpenzeitalter des Lale Devri (1703- 1730). Hier feierte man große Tulpenfeste in den hell erleuchteten Gärten des Sultanpalastes. Die Züchtungen wurden hier wissenschaftlich betrieben: in den Beeten zeigten silberne Schriftzüge die Namen der dort gezogenen Arten an. Die Osmanen schufen viele Tulpenzüchtungen. Auch in der bildenden Kunst spielte die Tulpe als Motiv eine große Rolle ( auf Keramikfliesen, Textilien und als Dekor). Die osmanische Bezeichnung für die Tulpe war -laleh- wie sie im Volksmund genannt wurde. Rückwärts gelesen ergibt "lale- laleh" das Wort "helal- Halbmond". Dieses ist ein wichtiges islamisches Symbol für Helligkeit, Glanz, Erleuchtung und Macht.

Tulpe : Ihr Weg nach Europa

Bis ins 16.Jahrhundert war die Tulpe in Europa noch unbekannt. Ogier Ghiselin de Busbegq (1522- 1592), Gesandter des Kaisers Ferdinand (regierte1556-1564) war der erste Europäer der diese Pflanzenart erwähnte. Er schrieb in einem Brief von der "Tulpa turcarum" (Tulpe der Türken). Charles Lecluse (1526- 1607), Haushofbotaniker seiner Majestät am kaiserlichen Hof in Wien, züchtete die ersten Tulpen in Europa. Sein Verbot, die Tulpe zu exportieren, wurde oft missachtet. So könnte die Tulpe auch in Europa ihren Siegeszug antreten. Österreich exportiere sie nach Italien und dann kam sie schließlich in dem Tulpenland schlechthin an: Holland. Von hier gelangte sie nach Frankreich und über das Wasser letztlich nach England.
Sie wurde zu einer Modeblume in Europa!

Im 16.Jahrhundert avancierte sie zu einem beliebten Motiv in der europäischen Malerei. In oben schon erwähnten "Tulpenland" Holland geriet die Tulpenliebhaberei zur Sucht und es entstanden die vielfältigsten Züchtungen, deren Preise aufgrund ihrer Exklusivität ins Unermessliche stiegen. Das Spekulationsobjekt "Tulpe" verursachte schließlich sogar einen Börsencrash! Noch heute erfreut sich diese wunderschöne Pflanze allergrößter Beliebtheit - sei es als Schönheit in einem öffentlichen Park oder daheim auf der eigenen Wiese...
Soviel zur Kulturgeschichte der Tulpe!